Netzverteiler

Feldmann Netzverteiler 6-fach

Technische Daten:

  • 6 bzw. 8 Schuko-Dosen je 230V / 16A max.
  • Gesamtbelastung des Netzverteilers: 16A, 3600W
  • Anschlusskabel: 1,5 Meter octacore, Sonderlängen möglich
  • Masseklemme zum zusätzlichen Erden von bspw. Racks

Maße mit 6 Dosen:

  • Länge: 290 mm; Breite: 140 mm; Höhe: 60 mm;
    Gewicht (ohne Kabel): 3.100 g;
  • mit kleinstmöglichem Biegeradius und Steckdosenrändern:
    370 x 140 x 65 mm

Maße mit 8 Dosen:

  • Länge: 370 mm; Breite: 140 mm; Höhe: 60 mm;
    Gewicht (ohne Kabel): 3.800 g;
  • mit kleinstmöglichem Biegeradius und Steckdosenrändern:
    450 x 140 x 65 mm

Preis:

  • Netzleiste mit 6 Steckdosen: 690,00 EUR inkl. MWSt.
  • Netzleiste mit 8 Steckdosen: 835,00 EUR inkl. MWSt.

Aus der Überlegung, die seit Jahren erfolgreiche Octacore-Netzleiste zu überarbeiten, entstand der aktuelle Netzverteiler mit dem Ziel, Musik und Bildwiedergabe noch einmal spürbar zu verbessern. Die Versorgung der Einzeldosen ist noch einmal direkter und unabhängiger. Es gibt keine innere Verdrahtung. Gehäuse aus massiven Frästeilen. Innere Elektrik mechanisch gedämpft. Ganz neue Kontaktmechanik und -dämpfung. Spürbar stärkerer Kontaktdruck.

Der Netzverteiler hat eine zusätzliche Masseklemme. Diese bietet die Möglichkeit, auf einfache Weise bspw. HiFi-Racks zu erden. Wichtig: ein zusätzliches Erden des Gehäuses von HiFi-Komponenten ist nicht gefährlich, kann aber zu unerwünschten Brumm-Problemen führen.

Für den technisch Interessierten hier ein paar grundsätzliche Überlegungen, was ein Netzverteiler können soll und vor allem welche Eigenschaften er nicht haben sollte. Die Haupt-Fehlermöglichkeiten sind unterschiedliche Versorgung der angeschlossenen Geräte durch die interne Verdrahtung in einer Dosenleiste und schlechte oder unzureichende elektrische Übergänge an den eigentlichen Kontakten zwischen Dose und Steckerstift sowie den internen Anschlüssen.

Zum einfacheren Verständnis kann man bei der Betrachtung von elektrischen Phänomenen viele Parallelen mit dem leichter vorstellbaren Wasserkreislauf finden. In größeren Gebäuden kennt jeder den Effekt, dass sich eine einmal eingestellte Wassertemperatur plötzlich ändert, wenn z.B. der Nachbar auch den Hahn aufdreht.

Das liegt daran, dass sich im Rohrnetz die Druckverhältnisse durch den Nachbarverbraucher ändern. Es ergibt sich eine Beeinflussung der eigentlich unabhängigen Verbraucher. Ein nur wenig aufgedrehter Wasserhahn neigt dazu, hörbar zu pfeifen.

Das liegt daran, dass sich das Wasser durch einen sehr kleinen Spalt quetschen muss und dadurch in unerwünschte Schwingungen gerät. Ein nicht ausreichend befestigtes Rohrleitungsnetz kann beim Öffnen oder Schließen eines Verbrauchers in Schwingung geraten und deutlich hörbar rattern.

Übertragen auf die Anforderungen einer Netzverteilung bedeutet das:

  • um eine gegenseitige Beeinflussung der Nachbardosen zu vermeiden, hat der Netzverteiler keine innere Verdrahtung, die durch unterschiedliche Längen zu Ungleichheiten führen könnte. Auch werden die einzelnen Dosen nicht über Stromschienen versorgt.
  • die tatsächlichen elektrischen Berührungspunkte im Inneren einer Steckverbindung sind das eigentliche Nadelöhr jeder Stecker-Buchse-Verbindung. Die Ausführung, Dämpfung und Federung der hier verwendeten Dosenkontakte führen zu einer nachweislich größeren Kontaktfläche sowohl bei normalen Schukosteckern als auch bei den dünneren zweipoligen Eurosteckern.
  • von außen kommende mechanische, elektrische und akustische Störungen dürfen keinen Einfluss auf die Versorgung der angeschlossenen Geräte haben. Zuleitungskabel und Netzstecker müssen der Qualität der Leiste entsprechen. Der gesamte mechanische Aufbau sowie die innere Dämpfung der elektrischen Leiter schließen eine äußere mechanische Beeinflussung weitestgehend aus. Eine durchgehende elektrische Abschirmung ab dem Netzstecker verhindert Einstreuungen.